Vertiefendes Gutachten

GutachtenWenn Sie eine Initialberatung vertiefen möchten oder bereits genau wissen, was bei Ihnen ansteht, ist es empfehlenswert sich weitere Unterstützung durch einen Gutachter bzw. eine Gutachterin zu holen.
Bei einer energetischen Modernisierung nimmt man viel Geld in die Hand. Da ist es sinnvoll, sich einen Experten zu Hilfe zu nehmen, der einen bei der Fülle an Produkten und Fördermitteln berät und man nicht alle Entscheidungen alleine treffen muss. Auch bei kleineren Investitionen ist das Hinzuziehen eines Gutachters empfehlenswert.

Der Gutachter, dessen Leistungen übrigens auch vom Staat gefördert werden, bietet Ihnen beispielsweise eine Kostenkontrolle Ihrer Sanierungsmaßnahmen und hilft Ihnen Stückwerk zuvermeiden. Er plant gemeinsam mit Ihnen die Komplettsanierung Ihres Wohnhauses oder stellt einen Sanierungsfahrplan für Sie auf. Da eine Komplettsanierung i.d.R. nur in unbewohntem Zustand möglich ist, ist ein Sanierungsfahrplan, der über mehrere Jahre vorausschaut, häufig praktikabel. So werden die einzelnen Sanierungsphasen so aufeinander abgestimmt, dass später „alles zu einander passt“. Beispielsweise die Heiztechnik die richtige Heizlast während des Umbaus und später im sanierten Zustand hat. Oder dass Dachüberstände so gestaltet sind, dass eine spätere Außenwanddämmung möglich ist. Ziel ist es, sich Sanierungsmöglichkeiten nicht im wahrsten Sinne des Wortes „zu verbauen“.
Der Gutachter ermittelt auch, welche Kosten durch die Sanierung auf Sie zukommen und wieviel Geld und Energie Sie über die Nutzungsjahre hinweg „wirklich“ einsparen. Entscheidend ist dabei auch Ihr heutiges Energienutzungsverhalten.

Wenn Sie ein Gutachten für eine Komplettsanierung oder einen Sanierungsfahrplan wünschen, wenden Sie sich an die sogenannte „Vor-Ort-Beratung“ des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Die Gutachter heißen dort „Energieeffizienz-Experten“.

Die Kosten für den Energieeffizienz-Experten werden vom BAFA zu 60 % (bei Ein- und Zweifamilienhäusern maximal 800 €; bei Mehrfamilienhäusern mit mindestsens drei Wohneinheiten maximal 1.1000 €) gefördert.

Das Hinzuziehen eines qualifizierten Energieberaters ist z.T. auch notwendig, um bestimmte Förderprogramme des Bundes (KfW) oder von proKlima in Anspruch zu nehmen. Wichtig ist dabei, erst den Energieberater hinzuzuziehen, bevor mit der Sanierung begonnen wird.

Wenn Sie nur zu einzelnen Themen eine Fachexpertise benötigen (z.B. Fördermittelbeantragung, Vergleich von Handwerkerrechnungen) können Sie sich an die „EnergieLotsen Altbau“ von proKlima wenden. Die Kosten für die AltbauEnergieLotsen sind je nach Beratungsleistung unterschiedlich. Die Lotsen beraten Sie zu folgenden Themen:

  • Informationen zu regionalen und überregionalen Fördermöglichkeiten
  • Passivhaus-Projektierung bei umfangreichen Modernisierungen mit Passivhaus-Komponenten
  • Kostenschätzung der energetischen Modernisierung
  • Unterstützung bei der Auswahl des Modernisierungskonzeptes
  • Unterstützung bei der Förderantragstellung und Abrechnung
  • energetische Optimierung von Anschlussdetails und Anlagentechnik
  • Festlegung von Kriterien für die Firmenauswahl und Qualitätsstandards für die Ausführung
  • Ausschreibung der energetischen Modernisierung
  • Unterstützung bei der Firmenauswahl
  • Baustellentermine
  • Koordination der Qualitätssicherung
  • Rechnungsprüfung
  • Einreichen von Unterlagen zur Auszahlung der Fördermittel
  • Beratung zu energetischen Maßnahmen beim Hauskauf
  • Koordination des Bauteams
  • Beratung zu alternativen Baustoffen

 

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