Veranstaltungsempfehlungen

Vortragsreiche Mach Dein Haus fit 2017

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19.01.2017 Sanierungsfahrplan: Von der Planung bis zur Qualitätssicherung
16.02.2017 Gebäudedämmung – so gelingt’s!
16.03.2017 Sicher ist sicher – Rechtliches am Bau
27.04.2017 Heizen mit Sonnenkraft
18.05.2017 Handwerker beauftragen – Angebote verstehen und vergleichen
15.06.2017 Wohngesundheit: Wohngifte & Schimmel, nein danke!
17.08.2017 Mein Haus, mein Kraftwerk – Energie selbst erzeugen und nutzen
21.09.2017 Wo lauern Stromfresser im Haus?
19.10.2017 Ihre Heizung kann viel mehr!
16.11.2017 In Zukunft barrierefrei wohnen!


13. Aktionstag gegen Schimmel 11.02.2017

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Vortragsreiche Mach Dein Haus fit 2016

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21.01.2016 Ökologische Baustoe – Eine Alternative?
17. bis 21.02.2016 Messe B.I.G. – Bauen. Immobilien. Garten. mit Vortragsforum
17.03.2016 Schimmel vermeiden – Gesundes Raumklima erhalten
21.04.2016 Handwerker beauftragen – Angebote verstehen und vergleichen
19.05.2016 Mein Haus, mein Kraftwerk – Energie selbst erzeugen und nutzen
16.06.2016 Sinnvoll dämmen – Wohnkomfort fürs ganze Jahr!
18.08.2016 Durchdachter Sanierungsfahrplan – Planung bis Qualitätssicherung
15.09.2016 Moderne Heizsysteme – Techniken im Vergleich
20.10.2016 Energiesparende Beleuchtung – aber mit Wohlfühlatmosphäre!
17.11.2016 Im Vergleich – Ezienzhaus, Passivhaus und Plusenergiehaus

 


Wärmedämmung Lohnt sich doch 30.11.2016

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Infotag Energieeffizient Modernisieren 27.08.2016

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Beratungskampagnen

Initialberatung Januar 2015 bis Dezember 2017

Um abschätzen zu können, welche Sanierungsmaßnahmen in Bezug auf Gebäudehülle und Heiztechnik im jeweils individuellen Fall sinnvoll sind, bieten wir eine Initialberatung an.

Als Eigentümer/in im Energiequartier Oberricklingen ist die Initialberatungen für Sie kostenlos. Sie werden durch Benedikt Siepe, der einer der qualifizierten Energieberater der Klimaschutzagentur Region Hannover ist, durchgeführt. Die Beratung ist neutral – es werden beispielsweise keine bestimmten Produkte / Firmen empfohlen oder Folgeaufträge akquiriert.

Die Initialberatung richtet sich an Haus- und Wohnungseigentümer/innen, die sich (erstmalig) über den energetischen Zustand ihres Gebäudes informieren möchten oder überlegen, eine Sanierung anzugehen. Auch für Heimwerker/innen, die regelmäßig selber ihr „Haus in Schuss halten“ kann die Initialberatung lohnenswert sein.

Bei der Initialberatung wird ermittelt, wie groß das Energieeinsparpotenzial und die Wirtschaftlichkeit einer energetischen Modernisierung ist. Dabei werden die Gebäudehülle (Dach, Außenwand, Keller, Fenster) und die Anlagentechnik (Heizung, Warmwassererzeugung, Leitungen, Lüftung) betrachtet. Anschließend wird eine Empfehlung gegeben, ob – und wenn ja – an welchem Bauteil bzw. in welcher Reihenfolge eine energetische Sanierung empfehlenswert ist. Diese Informationen werden in Form eines schriftlichen Beratungsprotokolls an Sie übergeben.

Die Beratung dauert etwa eine Stunde und findet bei Ihnen zu Hause statt. Dadurch hat der Energieberater die Möglichkeit, sich ein Bild vom baulichen und technischen Zustand Ihres Hauses zu machen. Beratungstermine können Sie telefonisch unter 0511-27949544 mit uns vereinbaren.


Thermografieaktion 25.02.2017

Eine kleine Nachbarschaftsthermografie hat das Sanierungsmanagement am Samstagabend Am Haselbusch angeboten. Teilgenommen haben sowohl unsanierte, teilsanierte als auch komplett sanierte Gebäude. So konnten die Hauseigentümer ihr Gebäude im Vergleich zu dem des Nachbarn einschätzen.


Thermografieaktion 06.02.2017

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Die Landeshauptstadt Hannover, enercity und das Sanierungsmanagement im „Energiequartier Oberricklingen“ boten im Februar 2017 gemeinsam eine Thermografieaktion an. Durch die Wärmebildkamera können unterschiedliche Oberflächentemperaturen – und somit bauliche Qualitäten und Mängel der Gebäudehülle – sichtbar gemacht werden.


Stromsparberatung 01.11.-30.11.2016

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Die Klimaschutzagentur Region Hannover bot im November 2016 kostenlose Stromsparberatungen im Energiequartier Oberricklingen an. Die Beratungskampagne wurde auch durch einen Modernisierungsstammtisch am 27.10.2016 begleitet.


Heizungsvisite 01.04.-30.04.2016

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Die Klimaschutzagentur Region Hannover bot im April 2016 ihre Heizungsvisite kostenlos im Energiequartier Oberricklingen an. Die Beratungskampagne wurde auch durch einen Modernisierungsstammtisch am 14.04.2016 begleitet.


Thermografieaktion 18.01.2016

Die Thermografieaktion des Sanierungsmanagements fand bei fünf Stammtischbesuchern zu Hause statt. Die Aufnahmen unten zeigen exemplarisch ein Einfamilienhaus und ein Mehrfamilienhaus. Die Farbunterschiede der Aufnahmen machen deutlich, wo kalte (violett) oder warme (gelb) Bereiche sind. Diese geben Auskunft darüber, ob Wärme aus dem Raum inneren nach außen entweicht. Über die Wärmebrücken entweicht aber nicht nur Raumwärme sondern sie können auch Ursprung für Schimmel oder Zugluft sein. Besondere Beachtung ist deswegen beispielsweise Heizkörpernischen, Geschossdecken oder Fensterstürzen zu schenken. Bei den Häusern wurde deutlich, dass Dämmungen (z.B. Außenwand, Dach) viel bewirken können.

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Sanierungsmanagement

In Oberricklingen werden derzeit besonders viele Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und weitere stehen an.

Für Sie, die Haus- und Wohnungseigentümer und -eigentümerinnen sowie Mieterhaushalte, stehen dabei die Verschönerung Ihres Zuhauses sowie die Verbesserung Ihrer Wohn- und Lebensqualität im Vordergrund. Auch Themen wie Energieeinsparung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielen dabei eine große Rolle.

Wichtige Punkte hierbei sind:

  • Dämmung der Gebäudehülle (Außen-/Innenwände, Fenster/Türen, Dach, Keller)
  • Optimierung der Heiztechnik für Raumwärme und Trinkwarmwasser
  • Lüftungstechnik (z.B. in feuchten Räumen wie Bad/Keller oder im Zuge eines Fenstertauschs o.ä.)
  • Einsatz erneuerbarer Energien für Strom und Wärme
  • Barrierefreiheit (z.B. Rampe/Treppenlift, bodengleiche Dusche, Handläufe, Innenbeleuchtung)
  • Kriminalprävention (z.B. einbruchhemmende Fenster/Türen, Gegensprechanlage, Beleuchtung im Außenbereich)
  • individuelles Nutzerverhalten (z.B. LED-Beleuchtung, energiesparende Hausgeräte)

 

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Bei diesen Aufgaben unterstützt Sie die Landeshauptstadt Hannover mit einem Sanierungsmanagement im „Energiequartier Oberricklingen“. Mit ihm wurde das Stadtplanungs- und Architekturbüro plan zwei beauftragt. Das Büro ist ein neutraler Partner und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Interessen im Stadtteil. Vielmehr wird die Strategie verfolgt, lokale Unternehmen zu stärken und einzubeziehen.
Für Sie, die Bürgerinnen und Bürger in Oberricklingen, ist das Beratungs- und Unterstützungsangebot des Sanierungsmanagements kostenlos. Gerne beraten wir Sie telefonisch (0511/279495-44), via E-Mail (juetting@plan-zwei.com) und vor Ort.
 

Neben individuellen Beratungen bei Ihnen zu Hause bieten wir auch regelmäßig einen Modernisierungsstammtisch an, auf dem wir zu einem bestimmten Thema informieren.
Außerdem sind wir mit dem „Rollenden Fahrradbüro“ im Quartier unterwegs, um Ihnen unsere Angebote nahezubringen oder Ihnen Informationsmaterial zu übergeben.

Oberricklingen als Modellquartier

Um ihre Klimaschutzziele auf die privaten Haushalte zu übertragen hat die Landeshauptstadt Hannover sechs Stadtquartiere ausgesucht, die stellvertretend untersucht werden. Neben Stöcken, Limmer, Hainholz, Mittelfeld und Mühlenberg wurde auch Oberricklingen als Modellquartier ausgewählt. Oberricklingen steht dabei stellvertretend für die städtischen Wohnquartiere, die viele Einfamilien- und Reihenhäuser der Jahrhundertwende bis 1960er Jahre sowie Mehrfamilienhäuser besitzen.

Oberricklingen

Dabei zeichnet sich Oberricklingen dadurch aus, dass bereits jetzt in zahlreichen Straßenzügen saniert wird. Grund hierfür sind zum einen notwendige anstehende Reparaturen oder Maßnahmen zur Wohnwertverbesserung und zum Werterhalt der Immobilien. Zum anderen wechseln in zahlreiche Wohnhäuser die Eigentümer und die „nächste Generation“ junger Familien zieht in das Quartier. Dabei wird das Gebäude häufig grundlegend saniert und moderne Wohnwünsche umgesetzt.

Deswegen hat die Landeshauptstadt Hannover das Stadtplanungs- und Architektur-Büro „plan zwei“ beauftragt, in den Jahren 2013/2014 ein „Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept Oberricklingen“ zu erstellen. Dieses kann auf der Homepage der Stadt heruntergeladen werden. In dem Konzept wurde die Bestandssituation analysiert und Potenziale ermittelt, wie sich der Energieverbrauch in Oberricklingen zukünftig entwickeln könnte. Begleitet wurde die Konzepterstellung von einer „gut-beraten-starten“-Kampagne der Klimaschutzagentur Region Hannover, bei der über 40 Einfamilienhaus- und Reihenhausbesitzer und -besitzerinnen in Oberricklingen eine kostenlose Energieberatung wahrgenommen haben.

Einsparpotenzial

Nun (Januar 2015 bis Dezember 2017) wurde das Büro plan zwei mit einem Sanierungsmanagement in Oberricklingen von der Landeshauptstadt beauftragt. Ziel des Sanierungsmanagements im „Energiequartier Oberricklingen“ ist es, Gebäudeeigentümer und -eigentümerinnen sowie Mieterhaushalte zu beraten. Themen wie Gebäudesanierung, Wärmetechnik, erneuerbare Energien, Stromsparen, Finanzierung, barrierefreier Umbau, Kriminalprävention etc. stehen dabei im Mittelpunkt.

 


Weitere Informationen

KonzeptLandeshauptstadt Hannover: Energetisches Quartierskonzept Oberricklingen http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Planen,-Bauen,-Wohnen/Stadterneuerung-F%C3%B6rderung/Energetische-Quartierskonzepte (Link)

 

 

 

 

Quartiersbrief 2015Quartiersbrief April 2015 (PDF)

 

 

 

 

 

Quartiersbrief_2016Quartiersbrief April 2016 (PDF)

 

 

 

 

 

Quartiersbrief_2017Quartiersbrief Mai 2017 (PDF)

 

 

Energiequartier

Klimaschutz in Hannover

Die Landeshauptstadt Hannover steht zu der Verantwortung, ihren Teil zur Energiewende und zum Klimaschutz beizutragen. Denn Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid (CO2) sind der Auslöser für den durch den Menschen verursachten Klimawandel. Die Folgen des Klimawandels sind allgemein bekannt: Aufgrund steigender Durchschnittstemperaturen schmelzen die Polkappen und die Meeresspiegel steigen. Das gesamte Weltklima ist im Wandel und auch lokal – hier in Hannover – sind bzw. werden die Folgen des Klimawandels merkbar. So sind und werden Extremwetterereignisse (z.B. Starkregenereignisse oder Hitzeperioden) zum einen häufiger und in kürzeren Abständen auftreten, zum anderen werden sie heftiger ausfallen.

CO2

Um das Klima zu schützen haben sich Landeshauptstadt und Region Hannover das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 (nahe zu) klimaneutral sein – also ihre CO2-Emissionen und Energieverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren. Das bedeutet, dass in Stadt und Region Hannover vom Jahr 1990 ausgehend der CO2-Ausstoß um 95 % reduziert und der Energieverbrauch halbiert werden soll. Details hierzu können Sie im „Masterplan 100 % für den Klimaschutz“ nachlesen.

Auch die privaten Haushalte – also die selbstnutzenden Hauseigentümerinnen und -eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie Wohnungswirtschaft und Vermieterinnen und Vermieter – spielen eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Klimaschutzziels. Derzeit (2011) sind private Haushalte für 20 % der CO2-Emissionen in der Stadt Hannover verantwortlich. Weitere 19 % entfallen auf den Verkehr und 61 % auf die Wirtschaft.
In den vergangenen Jahren (1990-2011) haben die Hannoverschen Privathaushalte ihren Energieverbrauch bereits um 22 % reduziert und damit ihre CO2-Emissionen um 18 % gesenkt. Erreicht wurde dies insbesondere dadurch, dass weniger Heizenergie verbraucht wurde. Die Frage stellt sich, ob mit dieser positiven Entwicklung das Maximum erreicht wurde oder ob der Trend fortgesetzt ggf. sogar noch gesteigert werden kann.

EnergieHannoverEnergieverbrauch

 

 

 

 

 

 

Dabei liegt das größte Energieeinsparungspotenzial in der Beheizung der Wohnräume, denn zweidrittel der in privaten Haushalten aufgewendeten Energie entfällt auf die Raumwärme. Die Warmwasserbereitung und Elektrogeräte fallen mit jeweils 12 % ins Gewicht und die Beleuchtung macht 1 % des Energieverbrauchs im Haushalt aus.
Das Einsparpotenzial kann zum einen durch eine effiziente Heiztechnik und zum anderen durch eine gedämmte Gebäudehülle ausgeschöpft werden. Die Heiztechnik ist derart zu optimieren, dass wenig Energie notwendig ist, um Räume auf eine angenehme Wohntemperatur zu beheizen. Die Gebäudehülle ist so zu gestalten, dass die Wärme im Gebäudeinneren bleibt und nicht unkontrolliert nach außen entweicht. Die dann noch benötigte Energie sollte bestenfalls aus erneuerbaren Quellen (z.B. Wind, Sonne, Biomasse, Erdwärme) stammen, da diese im Gegensatz zu fossilen Energieträgern (z.B. Öl, Kohle) CO2-neutral sind.


Weitere Informationen

CO2Landeshauptstadt und Region Hannover: CO2-Bilanz
http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Umwelt/Klimaschutz-Energie/CO2-Bilanz/CO2-Bilanz-der-Stadt-Hannover-ver%C3%B6ffentlicht (Link)

 

 

MasterplanLandeshauptstadt und Region Hannover: Masterplan 100 % für den Klimaschutz
http://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Umwelt/Klimaschutz-Energie/Klimaschutzregion-Hannover/Masterplan-100-f%C3%BCr-den-Klimaschutz (Link)

Baubegleitung

Baubegleitung3Eine professionelle Baubegleitung übernimmt für Sie die Detailplanung, unterstützt Sie bei Ausschreibungen und Angebotsauswertungen, kontrolliert die Bauausführung und übernimmt die Abnahme der Sanierungsarbeiten.
Für bestimmte Förderprogramme ist eine professionelle Baubegleitung eine Voraussetzung für die Gewährung einer Förderung.

Die KfW gibt einen Zuschuss für die Baubegleitung durch einen Energieeffizienz-Experten wenn eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus erfolgt. Die Baubegleitung übernimmt dann folgende Aufgaben:

  • Leistungen zur Detailplanung
  • Unterstützung bei der Ausschreibung und Angebotsauswertung
  • Kontrolle der Bauausführung
  • Abnahme und Bewertung der Maßnahmen

 

Weitere Informationen

Architektenkammer

Architektenkammer Niedersachen: Architektensuche http://www.aknds.de/architektensuche.html

EnerfieeffizienzExperten

Energieeffizienz-Experten www.energie-effizienz-experten.de

Stadtteilfeste

Terminankündigung: Butjerbrunnen Fest
13.08.2016, Butjerbrunnen Platz

Am Samstag den 13. August 2016 wird das Butjerbrunnen Fest stattfinden. Auch die Sanierungsberatung vom Energiequartier Oberricklingen wird dabei sein. Unterstützt werden wir dabei von der Verbraucherzentrale Niedersachsen, der Klimaschutzagentur Region Hannover und proKlima.


Jahresversammlung Siedlergemeinschaft Groß RIcklingen
13.04.2016, ab 19:00 Uhr, Ricklinger Gasthaus Anno 1901

Zur Jahresversammlung des Siedlerbunds „Groß Ricklingen“ berichtete das Sanierungsmanagement über ihr Angebot der Sanierungsberatung. Die Präsentation können Sie hier einsehen.

Sanierungsberatung: Lena Jütting, plan zwei (PDF)


Tag der Ricklinger
27.06.2015, ab 12:30 Uhr, Freizeitheim Ricklingen (Ricklinger Stadtweg 1)

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Am Tag der Ricklinger war das Team des Energiequartiers Oberricklingen mit dem Rollenden Fahrradbüro, in dem wir zahlreiche Informationsmaterialien dabei hatten, anzutreffen.


Gemeindefest St. Thomas
28.06.2015, ab 12:00 Uhr, Wallensteinstr. 32/34

Auf dem Gemeindefest St. Thomas gab es die Möglichkeit, das Team des Energiequartiers Oberricklingen persönlich kennen zulernen und mit uns ins Gespräch kommen.

Baustellenbesichtigung

Ronnenberger Straße
12.11.2015, 18:00 Uhr

Baustellenbesichtigung

In der Ronnenberger Straße wird derzeit eine Wohnraumerweiterung an ein Reihenhaus angebaut. Die Bauherren öffneten dem Energiequartier Oberricklingen ihre Baustelle. Sie erzählten von ihren Bauerfahrungen und diskutierten mit den Besucherinnen und Besuchern, die z.T. auch gerade selber modernisieren. Beispielsweise erläuterten die Bauherren, warum sie sich für nachhaltige Baustoffe (Holzfaserplatten) und einen hohen energetischen Standard (KfW-Effizienzhaus 70) entschieden haben.

Modernisierungsstammtisch

Erfahrungsaustausch – Besondere Herausforderungen im Denkmalschutz
20.06.2017, 19:00 Uhr

Der Erfahrungsaustausch am 20.06.2017 richtete sich gezielt an Eigentümer und Eigentümerinnen der Menzelstraße und Schnabelstraße. Sie berichteten einander von den besonderen Herausforderungen, die eine Gebäudesanierung in einem denkmalgeschützten Gebäude bedeutet.

Die Genossenschaftssiedlung entstand ab dem Jahr 1900 und wurde in mehreren Bauabschnitten errichtet. Die Doppelhäuser sind in vier unterschiedliche Bautypen zu unterscheiden. Die Backsteingebäude besitzen entweder ein Mittelrisalit oder zwei Außenrisalite. Auch das Fachwerk, das z.T. mit Schindeln verkleidet wurde, ist unterschiedlich gestaltet. Außerdem besitzen die Gebäude unterschiedliche Fenstergrößen und -formen. Details zu den Typen sind im denkmalpflegerischen Konzept dargestellt.

Bei einer Gebäudesanierung besteht die Herausforderung insbesondere darin, das äußere Erscheinungsbild zu wahren bzw. – nach einer weniger sensiblen Sanierungswelle in den 1970er und 1980er Jahren – wiederherzustellen. Damals war die Siedlung nicht denkmalgeschützt und das historische Erscheinungsbild ist (z.B. durch den Einsatz von damals „modernen“ Bauteilen wie ungegliederten Kunststofffenstern, Glasbausteinen, Waschbetonplatten, Betondachsteinen, Stahlzäunen, Klinkerriemchen) in Mitleidenschaft geraten. Insbesondere dem Erscheinungsbild der Fassade inklusive den Fenstern kommt heute bei der Sanierung eine große Bedeutung zu.

Aber auch das Gebäudeinnere stellt die Eigentümer vor große Herausforderungen – man denke nur an die z.T. veraltete Heiztechnik. Außerdem entsprechen die Häuser nicht immer den Anforderungen an moderne Wohnbedürfnisse (z.B. Ausstattung und Aussehen der Bäder, Anzahl der Kinderzimmer). Und auch die Sanierungen oder Anbauten, die die Vorbesitzer durchgeführt haben, entsprechen nicht immer den Vorstellungen der heutigen Eigentümer.

Besonderheiten die während des Erfahrungsaustausches angesprochen wurden sind beispielsweise folgende Aspekte:

  • Die Keller wurden früher senkrecht (also ohne Baugrube) ausgeschachtet. Eine Dämmung oder Abdichtung gegen das Erdreich gab es nicht. Zum Teil führt das zu Wurzelschäden oder dem Eindringen von Feuchtigkeit. Es empfiehl sich folglich, das Haus fassadenweise (inklusive Kellertreppe) großflächig auszuschachten und nachträglich eine Dämmung einzubringen.
  • Die Schieferverkleidungen wurden bereits 1910 angebracht, weil die Außenwände teilweise dünn sind.
  • Außenwände können innenseitig – eine bauphysikalische Betrachtung des Wandausbaus vorausgesetzt – beispielsweise in Lehmbauweise nachträglich gedämmt werden.
  • Das Aufbringen eines Kalkputzes oder das Streichen mit Silikatfarbe wird empfohlen, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
  • Ein dunkelgrüner Fensteranstrich ist nur auf bestimmten Holzarten (z.B. Meranti) möglich. Wenn man beispielsweise Lärchenholz verwenden möchte, sind nur helle Farben (z.B. weiß, grau) möglich.

1911 Schnabelstr. 45-47 2017 Schnabelstr. 45-47
Doppelhaus 1911 [bereitgestellt von © Jochen Flitta] und 2017 [Foto © Jochen Flitta]

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Bauzeichnung Schnabelstraße 1906 [bereitgestellt von © Jochen Flitta]

Schindelwand-vorherSchindelwand-nachher
Der Aufbau der geschindelten Außenwand (Typ 1) wurde während des Fenstertauschs sichtbar [Fotos © TDietmar]

Fassade-vorher  Fassade-nachher
Ein Wohnhaus vor und nach der Sanierung [Fotos © TDietmar]

weitere Informationen:

Präsentation Erfahrungsaustausch, Lena Rosenau, plan zwei (PDF)

Das Buch „Zwei Straßen – eine Geschichte: Schnabel- und Menzelstraße; Die Geschichte der ersten Genossenschaftssiedlung in Hannover-Ricklingen“ von Elke Oberheide kann u.a. in der Stadtbibliothek Ricklingen) ausgeliehen werden.

Das denkmalpflegerische Konzept (PDF) und die Kartierung (JPG) können hier heruntergeladen werden.

Seiten aus Denkmalpfl. Konzept (Stand 31.05.2006)  Kartierung_2006

Wenn bei Ihnen bauliche Maßnahmen oder eine Sanierung an denkmalwerten Bauteilen ansteht, ist diese nach Niedersächsischem Denkmalschutzgesetz genehmigungspflichtig. Wir empfehlen Ihnen daher, vorab direkt mit Felix Bartels von der Unteren Denkmalschutzbehörde in Kontakt zu treten. Herr Bartels erörtert Ihnen nicht nur das denkmalpflegerische Konzept und welche Anforderungen der Denkmalschutz mit sich bringt, sondern hat wichtige Informationen zu den baulichen Besonderheiten und Tipps für die praktische Umsetzung.

Kontaktdaten:
Jan Felix Bartels, Fachbereich Planen und Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Hannover, Baupflege und Denkmalschutz, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, 30159 Hannover, JanFelix.Bartels@Hannover-Stadt.de, 0511/168-48093


Photovoltaik
16.05.2017, 19:00 Uhr

Ein Anwohner aus Oberricklingen hat langjährige private und berufliche Erfahrung mit der Installation von Photovoltaikanlagen. Er berichtete über die Möglichkeit, mittels Photovoltaik (PV) seinen Strom selber zu gewinnen.

Dafür sind zum einen PV-Module auf dem Dach zu installieren. Das Dach sollte möglichst nach Süden, Südwesten oder Südosten ausgerichtet sein und nicht durch benachbarte Häuser, Bäume oder ähnliches beschattet werden.

Zum anderen benötigt man drei Apparaturen im Haus:

  • Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der PV-Anlage in Wechselstrom, wie in alle elektrischen Geräte im Haus benötigen, um.
  • Der Einspeisungszähler gibt Auskunft darüber, wieviel Strom man ins öffentliche Stromnetz einspeist.
  • Und der Verbrauchszähler gibt an, wieviel Strom man aus dem öffentlichen Stromnetz bezieht.

Außerdem wurde empfohlen, einen Batteriespeicher einzurichten. Damit kann man die Zeitspanne verlängern, in der man den selbsterzeugten Strom verwendet. Die Einspeisung des PV-Stroms in die Batterie eines Elektromobils ist i.d.R. nicht möglich.

Der Wechselrichter, die Stromzähler und der Stromspeicher sollten möglichst nicht auf dem Boden stehen sondern etwas erhöht an einer Wand befestigt werden. So kann sichergestellt werden, dass sie nicht durch Wasser (beispielsweise wenn der Keller bei Starkregen vollläuft oder die Waschmaschine ausläuft) beschädigt werden und das möglicherweise auf dem Boden stehende Wasser unter Strom steht.

Photovoltaik


Strom sparen
27.10.2016, 17:30 Uhr

Die Klimaschutzagentur der Region Hannover berät private Haushalte seit vielen Jahren zum Thema Stromsparen. Auch im Energiequartier Oberricklingen war es im November 2016 möglich, eine kostenlose Stromsparberatung wahr zu nehmen. Begleitet wurde die Beratungskampagne durch einem Vortrag von Katharina Weweler, die Stromsparberaterin der Klimaschutzagentur ist. Sie erläuterte, dass das Stromsparen der erste und meist auch einfachste Weg zur Energie- und damit auch Kosteneinsparung sei. Und ihrer Erfahrung nach schlummern in fast jedem Haushalt bisher unbekanntes Einsparpotenzial. Frau Weweler gab praktische Tipps, wie dieses Potenzial voll ausgeschöpft werden kann.

Beispielsweise empfahl sie bei der Beleuchtung auf LED-Technik zu setzen. Zwar sind die Anschaffungskosten für LEDs gegenüber anderen Lampen höher, dies rechne sich aber durch hohe Effizienz und lange Lebensdauer der Leuchtdioden. Beim Kauf sollte vor allem auf die richtige Lichtfarbe und gewünschte Helligkeit geachtet werden. Übrigens: Wo Licht häufig, aber nur kurz gebraucht wird, können sich Bewegungsmelder lohnen.
Für Computer und Co empfahl sie, bei Arbeitspausen von 15 Minuten und länger den PC in den Ruhezustand zu versetzen. Drucker, Scanner und Lautsprecher sollten immer vom Netz getrennt werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Im Stand-by-Modus sind sie echte Stromfresser.
Auch der Sand-by-Betrieb von TV, DVD, Stereoanlage etc. kann teuer werden. Frau Weweler empfahl schaltbare Steckerleisten zu verwenden, um die Geräte vom Netz zu trennen. Übrigens: Je größer der Fernsehbildschirm, desto höher der Verbrauch. LED-Bildschirme sind deutlich effizienter als die LCD-Variante. Viele haben einen Eco-Modus, der nochmal Energie einspart.

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weitere Informationen
Stromspartipps, Klimaschutzagentur Region Hannover: www.klimaschutz-hannover.de/themen/stromsparen/stromspartipps.html (LINK)


Barrierefreien Umbau planen und finanzieren
01.09. 2016, 17:30 Uhr

Frau Ulrike Buchwald berichtete über das kostenlose Beratungsangebot der Wohnraumberatung Region Hannover. Die Beratungsstelle steht jedermann kostenfrei zur Seite, der Hilfe bei der Gestaltung eines weitestgehend selbstbestimmten und eigenständigen Lebens benötigt. Dabei ist es egal, welcher Altersgruppen man angehört. Es kann sowohl zu einer gegenwärtigen oder möglicherweise zukünftigen Lebenssituation beraten werden.

Eine Wohnraumberatung ist beispielswiese dann relevant, wenn man vorausschauend für das Wohnen im Alter plant oder wenn kurzfristig ein Familienmitglied pflegebedürftig wird.

In ihrem Vortrag zeigte Frau Buchwald praktische Beispiele für Technische Hilfsmittel (z.B. Haltegriffe, Geländer, Treppenlifte), Wohnraumanpassung (z.B. Türverbreiterungen, barrierefreies Bad) und die Gestaltung des Wohnumfeldes (z.B. Rampen, Beleuchtung). Sie ging außerdem auf die Finanzierung notwendiger Maßnahmen (mögliche Kosten und Fördermittel auch in Abhängigkeit von Pflegestufen) ein.

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weitere Informationen
Wohnraumberatung Region Hannover www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Soziales/Senioren/Wohnen-im-Alter/Wohnberatung (Link)
Handwerkskammer Hannover: Wohnqualität zu Hause – Komfort im Alter, Bau- und Umbaufachleute in der Region Hannover www.hwk-hannover.de/viewDocument?onr=23&id=1656 (PDF Download)


Kriminalprävention
09.06.2016, 17:30 Uhr

Bevor Kriminalhauptkommissar Michael Fritsch von der Polizeidirektion Hannover über das Thema Kriminalprävention informierte, ging er auf den Brandschutz ein. Jeweils ein Rauchmelder ist in Schlafräumen, Kinderzimmern sowie Fluren Pflicht. Für (Klein-)Kinderzimmer empfiehlt Herr Fritsch Rauchmelder, deren akustisches Signal via Funk z.B. ins Elternschlafzimmer übertragen wird. Außerdem rät er zum Einbau hochwertiger Geräte, beispielsweise mit Lithiumbatterien, die eine Haltbarkeit von 10 Jahren haben.
Des weiteren zeigte er Feuerlöscher, die wie eine Spraydose bedient werden. Diese gibt es für unterschiedliche Einsatzbereiche (z.B. gegen Fettbrand in der Küche / im Auto mitführbar und auch bei Frost einsatzbereit).

Anschließend wendete sich Herr Fritsch dem Thema Kriminalprävention zu. Ein Einbruchsversuch dauert i.d.R. 3-5 Minuten. Diese Zeitspanne muss ein Bauteil (z.B. Fenster/Tür) der einwirkenden Gewalt (z.B. Fußtritt/Schulterwurf, Schraubenzieher, Brecheisen) standhalten. Dies erfüllen Bauteile, die der DIN 1627 (Einbruchhemmende Bauprodukte) entsprechen.

Das Netzwerk „Zuhause sicher“ berät Eigentümer und Eigentümerinnen damit ihr Gebäude den Ansprüchen des Einbruchschutzes genügt. Bei einer Begehung vor Ort werden Schwachstellen identifiziert und erläutert wie sie zu beseitigen sind. Entsprechend zertifizierte Handwerker führen die Maßnahmenumsetzung durch. Bei einer erneuten Begehung wird sichergestellt, dass die gewünschte Qualität des Bauteils und seines Einbaus erfüllt ist. Anschließend wird das Gebäude vom Netzwerk „Zuhause sicher“ ausgezeichnet. Belohnt werden die Gebäudeeigentümer/-innen nicht nur mit mehr Sicherheit sondern z.T. auch mit Rabatten bei der Hausratsversicherung.

kriminalpraevention

Weitere Informationen
Polizeiliche Kriminalprävention: www.polizei-beratung.de (Link)
Netzwerk Zuhause sicher: www.zuhause-sicher.de/netzwerkpartner/ (Link)
Kein Bruch: www.k-einbruch.de (Link)
Sicher Wohnen – Einbruchschutz: www.polizei-beratung.de/fileadmin/upload/Polizei-Beratung/Germany/Medienportal/Medien/Broschueren/BR_Ungebetene-Gaeste_2016_04.pdf (PDF)
KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/ (Link)
Herstellerverzeichnisse „geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Produkte“: www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/beratung/technik/index.html/449 (Link)
Partnerübersicht der Schutzgemeinschaft Hannover im Netzwerk „Zuhause sicher“: www.zuhause-sicher.de/fileadmin/inhalte/dokumente/Referenzlisten/Partneruebersicht_SG_Hannover.pdf (PDF)


Heizungsmodernisierung
14.04.2016, 17:30 Uhr

heizung

Der Sachverständige und Energieberater Bernd Wulfestieg berichtete über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten einer Heizungsmodernisierung. Er erläuterte den Unterschied zwischen Erzeugungsverlusten (das misst der Schornsteinfeger) und Vorhalteverlusten (das misst der Schornsteinfeger nicht). Dabei nannte er auch typische Verbrauchswerte und Kosten, an denen man sich orientieren kann, ob die eigene Heizung wirtschaftlich läuft.

Herr Wulfestieg berichtete auch von seinen Erlebnissen als Berater bei der Heizungsvisite. Diese konnte im Energiequartier im März/April 2016 in Oberricklingen kostenlos angeboten werden. Wenn Sie einen Termin zur Heizungsvisite vereinbaren möchten, können Sie sich gerne an uns wenden (0511/279495-44). Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link www.klimaschutz-hannover.de/themen/bauen-modernisieren/heizungsvisite.html

Energiesparen in der Anlagentechnik: Bernd Wulfestieg, Klimaschutzagentur Region Hannover (PDF)


Heizen, aber richtig
17.09.2015, 18:00 Uhr

heizkoerper

Anne Huse von proKlima hielt einen Vortrag zum Thema „Heizen – aber richtig“. Dabei gab sie Tipps zur Optimierung bestehender Heizanlagen und zum Neuerwerb, zu Kosten und Fördermöglichkeiten sowie zu Solarwärmeanlagen und Wärmespeichern. Neben Ihrer Präsentation können Sie auch die Broschüre „clever heizen!“ der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen“, die Frau Huse den Teilnehmern des Stammtisches mitgebracht hat, herunterladen.
Außerdem stellte sich Energieberater Benedikt Siepe vor und zeigte auf, wie seine Initialberatung im Energiequartier Oberricklingen abläuft und welche Erkenntnisse Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer daraus ziehen können.

Heiztechnik: Anne Huse, proKlima (PDF)
Initialberatung: Benedikt Siepe (PDF)
Wie geht es nach der Initialberatung weiter?: Lena Jütting, plan zwei (PDF)
Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen: „clever heizen!“ (PDF)


Mythen der Wärmedämmung
04.06.2015, 18:00 Uhr

glaswolle

Die Sanierungsmanagerin, Lena Jütting, vom Büro „plan zwei“ begrüßte die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gekommen waren zehn Eigentümerinnen und Eigentümer mit Haus- bzw. Wohnungsbestand in Oberricklingen, Gereon Visse und Angelika Kämmerer von der Landeshauptstadt Hannover (Fachbereich Planen und Stadtentwicklung) sowie Florian Lörincz von der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Zunächst erläuterte Lena Jütting die Rahmenbedingungen für den Einsatz des Sanierungsmanagements im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover und führte aus, wie das Sanierungsmanagement den Oberricklingerinnen und Oberricklingern bei der Gebäudesanierung zur Seite stehen kann.

Danach berichtete Florian Lörincz über die Mythen der Wärmedämmung und klärte auf über den Luftaustausch in Gebäuden (Feuchtigkeitseintrag und Schimmelbildung), Gebäudedämmung (Kosten und Amortisation) sowie den Vorteil einer professionellen Baubegleitung.
Durch zahlreiche Rückfragen seitens der Teilnehmer/-innen wurden noch diverse weitere Themen der Gebäudedämmung und -sanierung angesprochen.
Leider darf die Präsentation der Verbraucherzentrale Niedersachsen hier nicht zum Download eingestellt werden. Es gibt aber eine Broschüre der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, die ganz ähnliche Themen und Inhalte besitzt.

Anschließend berichteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Modernisierungsstammtisches über ihre Erfahrungen und ihre (aktuellen bzw. bereits abgeschlossenen) Sanierungserfahrungen.

Sanierungsmanagement in Oberricklingen: Lena Jütting, plan zwei (PDF)
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz „Wärmedämmung – spricht was dagegen? Antworten auf die zehn häufigsten Fragen zur Wärmedämmung“ (PDF)


Informationsabend
05.05.2015, 18:00 Uhr

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Der Auftakt zum „Energiequartier Oberricklingen“ fand am Dienstag, den 5. Mai 2015 um 18:00 Uhr im Don-Bosco-Haus statt. Die Einladung zu der Veranstaltung wurde gemeinsam mit einem Quartiersbrief an alle Haushalte im Energiequartier verteilt. Am Informationsabend nahmen ca. 45 Personen teil.
Zunächst führte Gereon Visse (Stadtplanungsamt, Landeshauptstadt Hannover) ins Thema ein. Anschließend stellte sich. das Sanierungsmanagement persönlich vor und berichtete über die Ergebnisse des „Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts Oberricklingen“ und wie es den Eigenheimeigentümerinnen und -eigentümern zur Seite steht. Anhand praktischer Sanierungsbeispiele berichtete Friedhelm Birth (bauart Architekten), worauf bei einer Gebäudesanierung besonders zu achten ist.
Außerdem war ein erster Kontakt zu Klimaschutzleitstelle, proKlima, Klimaschutzagenturregion Hannover, Verbraucherzentrale Niedersachsen und dem Sanierungsmanagement möglich. Sie informierten unter anderem über Energieberatungen, Stromsparmöglichkeiten und Fördermittel.

Einladung (PDF)
Quartiersbrief (PDF)
Energetische Stadtsanierung in Oberricklingen: Klaus Habermann-Nieße, Lena Jütting plan zwei (PDF)
Sanierungsmanagement Oberricklingen: Gereon Visse, Landeshauptstadt Hannover (PDF)
Modernisierungsbeispiele, Energieeinsparung und Wohnqualität als Chance: Friedhelm Birth, bauart Architekten Teil 1 (PDF)
Modernisierungsbeispiele, Energieeinsparung und Wohnqualität als Chance: Friedhelm Birth, bauart Architekten Teil 2 (PDF)

 

Energieausweis

Der Energieausweis dient Bauherren, Eigentümern, Mietern und Käufern dazu, einen Vergleichswert zu haben, wieviel Energie eine Immobilie für Heizung und Warmwasser (ggf. Lüftung und Kühlung) benötigt. Dadurch kann abgeschätzt werden, ob hohe oder geringe Energiekosten bei einem bestimmten Gebäude im Vergleich untereinander zu erwarten sind. Auch Sanierungsempfehlungen sind im Energieausweis aufgelistet.
Im Energieausweis ist meistens der Energiebedarf dargestellt. Es gibt auch Energieausweise, bei denen der Energieverbrauch dargestellt ist. Der Energieverbrauch kann durch das individuelle Energienutzungsverhalten (insbesondere Heiz- und Lüftungsverhalten) der Haus- oder Wohnungsbewohner/-innen deutlich vom Energiebedarf abweichen.
Ist im Energieausweis der Energieverbrauch dargestellt, ist ein Vergleich unterschiedlicher Immobilien deutlich schwieriger.

Auf dem Energieausweis ist u.a. eine Farbskala (grün bis rot) abgebildet. Buchstaben (von A+ bis H) unterteilen die Farbskala. Zusätzlich ist auch der Energiebedarf in kWh/(m2*a) [Kilowattstunden / (Quadratmeter * Jahr)] abgebildet.
Beispielsweise hat ein Passivhaus einen Energiebedarf unter 30 kWh/(m2*a). Es wird auf dem Energieausweis somit im „grünen Bereich“ beim Buchstaben A+ markiert.
Bestandsgebäude, die vor der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977 errichtet und nicht energetisch saniert wurden, haben beispielsweise einen Energiebedarf ab 150 kWh/(m2*a) und mehr. Sie sind somit im „gelben bis roten Bereich“ bei den Buchstaben E bis H markiert.

Eigenheimeigentümer/-innen, die ihre Bestandsimmobilie nicht vermieten oder verkaufen wollen, sondern selber nutzen, benötigen keinen Energieausweis. Erst wenn ein Verkauf oder eine Vermietung ansteht, muss der Energieausweis dem/der potenziellen Käufer/-in bzw. Mieter/-in vorgelegt werden. Der Energieausweis wird von Handwerkern, Energieberater, Bauingenieur oder Architekt erstellt. In Hannover können dies die „Energielotsen“ bzw. „Energieeffizienz-Experten“ tun.

Ein Energieausweis ist 10 Jahre lang gültig. Danach oder wenn bereits während der zehnjährigen Gültigkeit umfangreiche, laut Energieeinsparverordnung (EnEV) relevante Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden, ist der Energieausweis zu erneuern. Ob es sich um eine EnEV-relevante Sanierung handelt (dies ist i.d.R. bei Außenwanddämmung, Fenstertausch, Einbau einer neuen Heiztechnik, Installation einer Solarthermieanlage der Fall) kann der jeweilige Handwerker, Energieberater, Bauingenieur oder Architekt beurteilen.

weitere Informationen

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Verbraucherzentrale: Der Energieausweis: Steckbrief für Wohngebäude
http://www.vz-nrw.de/Der-Energieausweis-Steckbrief-fuer-Wohngebaeude-1

Bildschirmfoto 2015-09-22 um 15.40.33

Klimaschutzregion Hannover: Energieeinsparverordnung (EnEV) und Energieausweis
http://www.klimaschutz-hannover.de/themen/bauen-modernisieren/enev-und-energieausweis.html